museum

Bei der 1874 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Hordorf waren relativ viele inzwischen historische Ausrüstungsstücke erhalten geblieben.

Dies führte zur Gründung dieses Spezialmuseums, dessen Bauensemble mit dem historischen Schlauchturm und dem alten Spritzenhaus bereits selbst musealen Charakter besitzt.

Hier wird exemplarisch die Entwicklung des ländlichen Lösch- und Feuerwehrwesens nachgezeichnet, wobei im besonderem Maße darauf geachtet wird, dass lediglich Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände zur Schau gestellt werden, die auch tatsächlich bei den kleinen Ortsfeuerwehren auf den Dörfern eingesetzt wurden.

Das älteste Exponat des Museums ist ein lederner Löscheimer aus dem  Jahre 1868, wie ihn damals bereits über mehrere Jahrhunderte jeder Hauseigentümer bereit zu halten hatte. Noch älter ist lediglich eine original erhaltene Wasserleitung aus dem Jahre 1572, die jedoch aus Braunschweig stammt.
Besonders zu erwähnen ist, dass neben diversen Uniformröcken aus den verschiedenen Jahrzehnten auch noch die komplette Ausstattung und Uniform des Feuerwehrhauptmannes aus der Gründungszeit 1874 einschließlich Lederhelm mit rotem Roßhaarschweif vorhanden ist.

Sogenannte Tragkraftspritzenanhänger (TSA) mit den dazugehörigen Pumpen aus den Jahren 1936, 1938, 1945 und 1968, die fast alle noch funktionstüchtig sind, belegen den technischen Fortschritt ebenso wie die dafür benutzten charakterischen Zugmaschinen, ein Lanz Bulldog 15/30 aus dem Jahre 1931, ein Lanz Bulldog 2206 (Baujahr 1952) und ein Hanomag R16A, der 1959 gebaut wurde.
Weiter ist mit dem LF8 aus dem Jahre 1954 mit Graff-Aufbau auf Opel Blitz-Fahrgestell das in den 50iger und 60iger Jahren meist verbreitete Löschgruppenfahrzeug zu sehen.

Zu den weiteren Exponaten gehören Strahlrohre, Atemschutzgeräte, Einsatzhörner, Helme, Uniformen, Bilder und Dokumente aus den verschiedenen Epochen.

Abschließend sei noch zu erwähnen, dass sich das Feuerwehrmuseum fast auschließlich durch Beiträge der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hordorf und aus Spenden finanziert. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle bei Klaus Riediger recht herzlich bedanken, der uns bei der Restauration der Geräte und Fahrzeuge stets mit Rat und Tat zur Seite steht und Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, damit auch die Geräte und Fahrzeuge, die in dem Feuerwehrmuseum keinen Platz mehr gefunden haben, sachgerecht untergebracht werden können.

Sollte dieser kleine Einblick Ihr Interesse an einer Besichtigung des Feuerwehrmuseums geweckt haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Wir würden uns freuen, Ihnen vor Ort mehr Informationen über die Geschichte der Hordorfer Feuerwehr und die vorhandenen Fahrzeuge und Gerätschaften geben zu können.